S-Bahn-Ausbau

Starke Schiene für Mittelfranken
Foto: DB Netz AG / Claus Weber

Das Projekt

Das Projekt S-Bahn-Ausbau Nürnberg–Bamberg umfasst verschiedene Maßnahmen, die für ein deutlich verbessertes S-Bahn-Angebot zwischen den beiden Städten sorgen. Sämtliche Stationen der Linie S1 werden modernisiert und barrierefrei ausgebaut. Zwei S-Bahn-Stationen entstehen komplett neu. Mithilfe zusätzlicher Weichen, Gleise und Signalanlagen zwischen Fürth und Eltersdorf werden langsame und schnelle Verkehre getrennt. Dadurch können mehr S-Bahnen pro Stunde fahren, wovon insbesondere Pendler:innen profitieren. Der südliche Streckenabschnitt Nürnberg-Erlangen besitzt das höchste Fahrgastaufkommen im gesamten Nürnberger S-Bahn-Netz.

 

Das haben wir schon geschafft

Bereits seit 2011/2012 sind die Stationen der S1 am Nürnberger Hauptbahnhof, in Nürnberg-Steinbühl, Nürnberg Rothenburger-Straße und am Hauptbahnhof Fürth an moderne S-Bahn-Standards angepasst.

Bis 2017 folgten die Stationen Erlangen-Bruck, Erlangen, Bubenreuth, Baiersdorf und Kersbach. In Erlangen entstand die neue S-Bahn-Station Paul-Gossen-Straße. Im Jahr 2019 konnten die Maßnahmen im Bahnhof Forchheim fertig gestellt werden.

Seit der Modernisierung der Stationen ist der barrierefreie Zugang zu Bahnsteig und Zug problemlos möglich. Moderne Warteanlagen schützen unsere Fahrgäste am Bahnsteig vor Wind und Wetter.

S-Bahn-Station Fürth-Klinikum

Der Haltepunkt Fürth-Unterfarrnbach wurde in leicht versetzter Lage neu gebaut und heißt seit seiner Fertigstellung im April 2022 Fürth-Klinikum. Der neue, moderne Mittelbahnsteig ist über einen Aufzug barrierefrei von der Würzburger-Straße aus zu erreichen.

Interimslösung im Bereich Fürth Unterfarrnbach

Zwischen Fürth Hauptbahnhof und Fürth-Klinikum wurden östlich der bestehenden Gleise zwei separate S-Bahn-Gleise gebaut. In der Fortführung Richtung Norden bis hin nach Eltersdorf ist ein drittes S-Bahn-Gleis vorgesehen. Sein genauer Verlauf ist noch in der Planung.

Bis der Verlauf des dritten Gleises feststeht, wurden die beiden vorhandenen Gleise im April 2022 im Bereich Fürth-Unterfarrnbach mittels sieben Weichen an die Bestandstrasse angebunden (sog. „Interimslösung“). Durch diese Maßnahme können ab Ende 2022 auf der Strecke Nürnberg–Erlangen bis zu drei S-Bahnen pro Stunde und Richtung verkehren. Bislang erlaubt die bestehende Infrastruktur nur zwei Züge.

 

Das haben wir noch vor

In den kommenden Jahren sind die folgenden Maßnahmen vorgesehen:

Eltersdorf: Anschwenkung Mittelbahnsteig und neuer Südzugang

Am S-Bahn-Haltepunkt Eltersdorf werden die beiden Außenbahnsteige zurück gebaut und die S-Bahn-Gleise an den bestehenden Mittelbahnsteig angebunden. Südwestlich der Bahngleise entsteht ein neuer Zugang, der die Flurstraße mit dem Mittelbahnsteig verbindet. Südlich des Haltepunkts werden vier zusätzliche Weichen und rund 1 km Gleis eingebaut. Über diese Anlagen können die S-Bahnen dann von den Außengleisen auf die inneren Gleise wechseln und den Mittelbahnsteig anfahren. Langsamere S-Bahnen können auf diese Weise problemlos von schnelleren ICEs überholt werden. Das erhöht die Kapazitäten und stabilisiert den Zugverkehr in diesem Abschnitt.

Eggolsheim bis Bamberg Süd: Anpassung und Modernisierung sämtlicher S-Bahn-Stationen

Die Stationen Eggolsheim, Buttenheim, Hirschaid und Strullendorf werden noch bis Mitte des Jahrzehnts im Rahmen des viergleisigen Ausbaus der Strecke Nürnberg–Bamberg erneuert. Alle Stationen werden barrierefrei ausgebaut. Mehr Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier. Zwischen Forchheim und Bamberg entstehen außerdem die beiden zusätzlichen S-Bahn-Stationen Forchheim Nord und Bamberg Süd.

Streckenverlauf